Radevormwald baut Hilfssystem aus

Die Stadt Radevormwald baut in der aktuellen Corona-Krise sein Hilfssystem weiter aus. In der Koordination verschiedener Ämter wird es von heute an eine zentrale Rufnummer geben, unter der Bürger Informationen zu Hilfewünschen erhalten.

So gibt es für die Innenstadt und die Wupperorte die vor einigen Tagen ins Leben gerufenen Einkaufshilfen. Die Helfer werden mit speziell ausgestellten Bescheinigungen „ehrenamtliche Helfer“ ausgestattet. Aber auch andere Dienstleistungen können abgefragt werden.   
Unter der Rufnummer 02195 932177 werden die Hilfegesuche ab sofort von montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr gesammelt. Entweder kann die gewünschte Information sofort gegeben werden oder das Ergebnis wird dem Anrufer später per Anruf übermittelt.

Geschaltet wird montags bis freitags von 11 bis 13 Uhr auch eine Hotline (0152 34323650), unter der die Möglichkeit besteht, „einfach mal zu reden, wenn einem  die Decke auf den Kopf fällt“.

Helfer, die die Stadt und die angeschlossenen Vereine bei ihren Bemühungen ehrenamtlich unterstützen wollen, werden gebeten, sich unter 02195 606119 bei Sozialamtsleiter Volker Grossmann (E-Mail volker.grossmann@radevormwald.de) zu melden.


Diese neuen Hilfsangebote ergänzen die, die die Stadtverwaltung vor einigen Tagen bereits installiert hatte, zum Beispiel bei familiären Problemen. Dazu gehören:
 

Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wird von Montag bis Freitag in der Zeit von 11 bis 17 Uhr eine Telefon-Hotline unter 02195 932 174 geschaltet. Zusätzlich ist diese Hotline auch über Instagram (#jugiradevormwald), über Skype (Jugendräume Bürgerhaus) oder WhatsApp (0157 – 33 13 27 75) erreichbar.

Angesprochen werden können Probleme in der Familie oder persönliche Probleme. Geholfen wird auch bei der Anfertigung von Bewerbungen für Ausbildungsplätze.

Eltern können sich vertrauensvoll unter Tel. 02195 672 458 Beratung und Unterstützung holen. Die Elternhotline ist von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 15 Uhr, besetzt und ist auch über facebook (Elternberatung-in-Coronazeiten-Rade) erreichbar.

Das Jugendamt geht davon aus, dass das durch die Pandemie verursachte „engere Zusammenrücken“ nicht immer spannungsfrei ablaufen kann. Daher können sich Eltern mit ihren Sorgen und Nöten, bei Konflikten in der Familie und speziellen Erziehungsfragen dorthin wenden und sich Rat holen.

Weitere Hilfen finden Sie unter: Hilfsangebote

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