Digitaler Workshop sucht neue Wege zur Inklusion in die Arbeitswelt

LVR und TH Köln unterstützen als Partner / Noch wenige Plätze für Interessierte frei / Anmeldung bis 15. Juni 2020 möglich

Vom 2. bis 4. Juli 2020 gestalten Studierende und Interessierte in einem dreitägigen Webinar die Zukunft für einen inklusiven Arbeitsmarkt. Ziel im Social Entrepreneurship Digicamp „Inklusion in der Arbeitswelt“ ist es, innovative Geschäftsideen zur besseren Inklusion von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt zu entwickeln. Während der Seminartage erarbeiten die Teams Inhalte für einen ersten Ideenpitch, welcher zum Abschluss des Seminars einer Expertenjury vorgestellt wird. Dabei soll aufgezeigt werden, wie auch die klassische Wirtschaft und Unternehmen durch innovative Inklusionsansätze und durch Mehrwert einer inklusiven Beschäftigung profitieren können.

Angesprochen sind Studierende aller Fakultäten, externe Akteurinnen und Akteure sowie Gründungsinteressierte. „Im Webinar haben wir die großartige Gelegenheit einem breiten Teilnehmendenfeld aufzuzeigen, wie viel Spaß und Sinn hinter dem Finden eigener Geschäftsideen stecken kann“, so der Seminarleiter Nils Dreyer von der gemeinnützigen Hilfswerft gGmbH, die in Kooperation mit dem Institut für Inklusive Bildung NRW gGmbH das Webinar durchführt. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und die TH Köln unterstützen als Partner.

Aktuell sind noch wenige Plätze für das Digicamp frei. Interessierte können sich unter www.hilfswerft.de/veranstaltung/social-entrepreneurship-camp-th-koeln anmelden. Zur Teilnahme sind ein internetfähiger PC/Laptop mit Kamera und Mikrofon erforderlich. Der Teilnahmebeitrag beträgt 15 Euro pro Person inklusive Arbeitsmaterialien. Anmeldeschluss ist der 15. Juni 2020.

Virtuelle Umsetzung des Workshops ermöglicht Teilhabe und Teilgabe

Aufgrund der Corona-Situation wird der Praxis-Workshop als digitales Format durchgeführt. Der LVR, das Institut für Inklusive Bildung NRW, die TH Köln sowie die Hilfswerft gGmbH sind sich einig: Gerade in dieser stark belasteten Zeit gilt es, mutig neue Lernformen zu testen. Die Durchführung des Workshops soll zeigen: Digitale Lösungen können scheinbar unüberwindbare Hürden umgehen – in der Corona-Krise wie in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Das Workshop-Konzept basiert auf einer Kombination aus Expertenimpulsen, sowie moderierten Gruppenarbeitsphasen und orientiert sich an Design Thinking-Prozessen. Die Referentinnen und Referenten präsentieren aktuelle Herausforderungen, Finanzierungsformen und Business-Modelling-Tools. Alle Referentinnen und Referenten eint der Bezug zu aktuellen Social Entrepreneurship-Projekten aus dem Bereich Inklusion.

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