Falscher Sparkassenmitarbeiter am Telefon

Wermelskirchen: Bislang sieben Seniorinnen im Alter von 66 bis 86 Jahren haben in den letzten beiden Tagen (08. und 09.06.2020) verdächtige Telefonanrufe von einem angeblichen Mitarbeiter der Stadtsparkasse Wermelskirchen erhalten.

Herr Kühn – wie sich der vermeintliche Bankangestellte nannte – trat sehr freundlich auf und sprach in den Telefonaten von ausgehenden Überweisungen nach Rumänien von den Konten der Kundinnen. Er wollte während des Gespräches die Kontodaten der Kundinnen abgleichen.

In allen bislang bekannt gewordenen Fällen reagierten die Kundinnen völlig richtig. Obwohl bei den Anrufen auch teilweise die tatsächliche Telefonnummer der Stadtsparkasse im Display eingeblendet wurde, ließen sich die Angerufenen in den Telefonaten keinerlei persönliche Daten entlocken. Stattdessen riefen sie selber bei der Stadtsparkasse an, um sich zu vergewissern, ob diese Anrufe ihre Richtigkeit haben konnten.

Die Stadtsparkasse stellt klar: Es gibt keinen Herrn Kühn bei der Stadtsparkasse Wermelskirchen.

Wenn die Stadtsparkasse sich mit ihren Kunden in Verbindung setzt, macht sie einen Termin zu einem persönlichen Beratungstermin. Unter keinen Umständen werden Kontodaten oder andere persönliche Daten am Telefon erfragt.

Die Polizei hat den Sachverhalt zunächst aufgenommen und warnt in diesem Zusammenhang vor ähnlichen Anrufen, die in aller Regel einen betrügerischen Hintergrund haben.

Lassen Sie sich unter keinen Umständen persönliche Informationen oder sensible Daten am Telefon entlocken. Machen Sie es wie die hier betroffenen Kundinnen in Wermelskirchen: Rufen Sie selber bei dem betreffenden Geldinstitut zurück und vergewissern sie sich. Im Zweifelsfall rufen Sie auch die Polizei.

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