Interkommunales Kulturmanagement in Burscheid und Wermelskirchen

Rheinisch-Bergischer Kreis. Kultur verbindet über Stadtgrenzen hinweg – die Städte Burscheid und Wermelskirchen werden dabei vom Rheinisch-Bergischen Kreis unterstützt. Hierzu sollen ein Kultur- und Veranstaltungsmanagement aufgebaut sowie ein Kulturentwicklungsplan erstellt werden. Ziel ist es, bereits vorhandene Angebote zu vernetzen, Synergien zu nutzen und die Kulturlandschaft der beiden Städte noch besser miteinander zu verbinden. Ab 2021 soll eine Koordinierungsstelle für interkommunales Kulturmanagement, zunächst auf drei Jahre befristet, geschaffen werden. Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung am 10. Juni dem Antrag zur Förderung einstimmig zugestimmt. Der Rheinisch-Bergische Kreis unterstützt die Maßnahme mit einem finanziellen Anteil von 28.800 Euro. 

REGIONALE 2025-Projekt

Im Rahmen der REGIONALE 2025 erhielt das Projekt Mitte April den sogenannten A-Status und wurde somit zur Umsetzung empfohlen. Das bereits bestehende „Haus der Kunst“ in Burscheid wird zu diesem Zweck zum „Haus der Kulturen“ aus- und umgebaut. Die Räumlichkeiten im Gebäude sollen künftig multifunktional genutzt werden können. Dazu wird es einen Veranstaltungsraum für circa 400 Gäste, ein repräsentatives Foyer sowie mehrere Kursräume geben. So können größere Konzerte als auch kleinere Veranstaltungen stattfinden.

Das Haus der Kulturen ist Bestandteil des „Interkommunalen integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts Burscheid/Wermelskirchen 2030“ und des und des „Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept Burscheid 2025“. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes hat hierfür bereits eine Zuwendung in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro Städtebaufördermittel bewilligt.

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