Randalierer greift Rettungswagen und Polizisten an

Gestern Abend (04.05.), gegen 18:45 Uhr, wurden Passanten am Busbahnhof auf einen aggressiven Mann aufmerksam, der Autofahrer und Fußgänger anpöbelt.

Der Mann ging auch eine alarmierte Rettungswagenbesatzung sofort aggressiv an und schlug gegen den Rettungswagen.

Als die Polizei ihn wenig später auf der Thomas-Mann-Straße antraf, war er auch gegenüber den Beamten äußerst aggressiv und beleidigte sie. Der 38-jährige Wermelskirchener sollte deshalb zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden.

Gegen diese Maßnahmen der Polizisten sperrte er sich, so dass sie ihn mit körperlicher Gewalt zu Boden bringen mussten, wo sie ihn dann fesseln wollten. Doch auch am Boden wehrte er sich weiterhin gegen das Anlegen der Handfesseln, so dass er letztlich erst durch einen Faustschlag gebändigt werden konnte.

Der Randalierer zog sich bei dieser Aktion leichte Verletzungen zu. Er stand deutlich unter dem Einfluss von Alkohol sowie Betäubungsmitteln und räumte auch den Konsum von Alkohol, Kokain und Marihuana ein. Ein Bereitschaftsrichter ordnete aus diesem Grund zwei Blutproben bei dem Beschuldigten an.

Mit einem Rettungswagen wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht, wobei er sich auf der Fahrt dorthin mehrfach übergeben musste und anschließend einschlief.

Er wäre aus ärztlicher Sicht in seinem Zustand in einer Gewahrsamszelle der Polizei nicht gut aufgehoben gewesen und verblieb deshalb zur Ausnüchterung stationär im Krankenhaus.

Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. 

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