„Zeig doch mal die Bilder…“

LVR präsentiert im digitalen Ferienkalender Geschichten von Reiselust und Sommerfrische / Diesmal: Warum wir Souvenirs und Urlaubsfotos brauchen

Der Schlüsselanhänger mit dem Eiffelturm, das Schmuckkästchen aus Muscheln, die Ledertasche vom Insel-Markt – wer kennt sie nicht: Souvenirs aus dem Urlaub. Auch wenn sich gelegentlich herausstellt, dass der mitgebrachte Wein auf der heimischen Terrasse bei Weitem nicht so gut schmeckt wie beim Sonnenuntergang in der Strandtaverne, haben solche Mitbringsel eine wichtige Funktion. „Mit Souvenirs und Urlaubsfoto lässt sich der Urlaub quasi verlängern. Sie sind die verdinglichten, mit tiefen Emotionen verknüpften Erinnerungen an eine Auszeit vom Alltag“, weiß Dr. Dagmar Hänel, Leiterin des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte (LVR-ILR). „Über die mitgebrachten Dinge können diese Erinnerungen zu Hause abgerufen werden.“

Um die alltagskulturelle Bedeutung von Souvenirs und Urlaubsfotos und um viele weitere sommerliche Geschichten von Reiselust und Sommerfrische dreht sich der Ferienkalender des LVR-ILR. Hier veröffentlichen die Alltagsforscherinnen und Alltagsforscher zweimal wöchentlich während der NRW-Sommerferien Hintergründiges und Vergnügliches, Aktuelles und Historisches zur Freizeit- und Reisekultur in der Region. Die Beiträge laden ein zu einer royalen Reise auf dem Rhein, werfen einen Blick auf Badekultur und Moralvorstellungen der Weimarer Republik und schauen bei Karl Baedeker vorbei, den das Rheinland zu seinen legendären Reiseführern inspirierte. Der Ferienkalender macht einen Zwischenstopp in den 1950er Jahren, als sich das Fernweh auf dem Teller auslebte und wagt einen Abstecher nach „Digitalien“.

Diese Beiträge sowie der heutige Artikel zu Souvenirs unter: www.lvr.de/sommerfrische . Dort kann man übrigens auch nachlesen, woher „op jöck“ kommt und wo man das sagt.

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